Oberliga | gert adolphi | 13.01.17 Konzentriert bleiben bis zum Schluss Tabellenführer FSV Mainz 05 II bekommt es in der Tischtennis-Oberliga am Wochenende mit zwei Gegnern zu tun, die er schlagen muss. Mainz. Die entscheidenden Begegnungen um die Meisterschaft in der Tischtennis-Oberliga warten auf den FSV Mainz 05 II erst am Ende der Saison. Am drittletzten Spieltag wird der aktuelle Spitzenreiter den derzeit nach Minuspunkten gleichauf liegenden TV Nassau, zum Rundenausklang im April folgt die Partie beim TV Limbach, der mit einem Negativzähler mehr belastet ist. Bis zu diesen Topspielen dürfen sich die 05er keine Schwächen erlauben, um unter bestmöglichen Voraussetzungen gegen die schärfsten Konkurrenten antreten zu können. Mit anderen Worten: Bis dahin sind die Mainzer quasi zum Siegen verpflichtet. So auch am Wochenende: Am Samstag treten sie beim TuS Weitefeld-Langenbach an (Beginn: 19 Uhr), am Sonntag erwarten sie den TTC Wirges II (10 Uhr). Gegen diese Mannschaften, die auf den Plätzen acht und sieben liegen, gewannen die 05er in der Hinrunde jeweils mit 9:2. Auch in den bevorstehenden Begegnungen zählen in erster Linie die Punkte, doch deutliche Erfolge wären hilfreich, da es in der Endabrechnung durchaus auf das Spielverhältnis ankommen kann. Lerneffekte für die Jungen „Wir nehmen die Gegner natürlich nicht auf die leichte Schulter“, sagt 05-Spielführer Sebastian Oehlmann. „Wir haben gegen Leiselheim gemerkt, dass wir die Partien zu Ende spielen müssen.“ Am Samstag musste der Spitzenreiter nach einer 8:3-Führung noch etwas zittern müssen, ehe der 9:6-Erfolg feststand. Guillermo Gasio und Benas Skirmantas gaben Einzel ab, die sie mit etwas größerer Konsequenz auch hätten gewinnen können. „Das ist es, was die Jungen noch lernen müssen: ihre Partien zu Ende zu bringen“, sagt Oehlmann. „Spielerisch verfügen sie über die nötige Qualität. Sie müssen aber noch konzentrierter werden, auch schon im Hinblick auf die Regionalliga, falls wir den Aufstieg schaffen sollten.“ Insofern kann der Kapitän auch dem knappen Ergebnis gegen den TV Leiselheim II zum Rückrundenauftakt etwas Positives abgewinnen. Für die drei jungen Akteure – zu denen zählt neben Gasio und Skirmantas auch Gleb Shamruk – kann es ein Weckruf zur richtigen Zeit gewesen sein. „Das sind wichtige Erfahrungen, die sie jetzt mitnehmen können“, sagt Oehlmann. Was den Ausgang der beiden Wochenendpartien angeht, lässt er keinen Zweifel an den Zielen seiner Mannschaft: „Wir dürfen gegen Weitefeld und Wirges nichts anbrennen lassen.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Tischtennis