gert adolphi | 23.11.17 Knystautas gewinnt Bronze Greco-Ringer des ASV Mainz 88 wird bei den U-23-Weltmeisterschaften Dritter. Kehrt von der U23-WM mit Bronze dekoriert zurück: Mantas Knystautas (l.). | Archiv/Willwacher Bydgoszcz. Mantas Knystautas hat bei den U23-Weltmeisterschaften im polnischen Bydgoszcz die Bronzemedaille im Greco-Schwergewicht gewonnen. Der litauische Ringer, der in der Bundesliga für den ASV Mainz 88 drei von vier Duellen mit einer Gesamtpunktzahl von 5:1 gewonnen hat, setzte sich im Kampf um den dritten Platz gegen Amin Mirzazadeh durch. Knystautas führte nach Passivitätsverwarnungen bereits mit 2:0, ließ sich dann aber einmal von der Matte schieben. Knifflig wurde es, als der 88er erneut mit einem Fuß außerhalb der Kampfzone landete. Der Mattenleiter gab zuerst Mirzazadeh den Punkt zum 2:2, damit hätte der Iraner vornegelegen. Doch die litauische Ecke beantragte den Videobeweis – und hier zeigte sich, dass Mirzazadeh bereits vorher den orangen Ring verlassen hatte. Die Schiedsrichter korrigierten den Stand auf 3:1; diesen Vorsprung ließ Knystautas sich nicht mehr nehmen. Levai-Aus im Viertelfinale Seine einzige Niederlage kassierte der 88er im Viertelfinale mit 1:5 gegen Zviadi Pataridze. Da der Georgier aber den Endkampf erreichte, zog Knystautas in die Trostrunde ein, wo er den Ungarn Ferenc Almasi mit 4:0 bezwang. In den ersten Runden hatte er Vladislav Voronyi (Ukraine) 3:1 und den Türken Osman Yildirim 4:1 geschlagen. Weniger Glück hatte Zoltan Levai. Der Ringer des SV Alemannia Nackenheim verlor im Greco-Weltergewicht ebenfalls im Viertelfinale, nachdem er gegen den Kirgisen Esen Asanov zur Pause bei 1:1-Gleichstand vornegelegen hatte, sich aber in der zweiten Runde einmal aus der Kampfzone schieben ließ. Den 1:2-Rückstand konnte der Ungar nicht mehr wettmachen. Da Asanov in der Vorschlussrunde gegen den späteren Goldmedaillengewinner Fatih Cengiz verlor, war das Turnier für Levai beendet. Eingestiegen in den Wettkampf war er mit Siegen über den Usbeken Asror Mukhitdinov (8:0) und den Finnen Tero Halmesmäki (6:1). Alle Artikel von Ringen