Bundesliga | Peter H. Eisenhuth | 14.04.17 Keine Angst Nach dem Anschlag auf den BVB-Bus: Mainz 05 wird am Samstag an den Abläufen der Mannschaft und im Stadion nichts ändern. Mainz. Der Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund am Dienstagabend hat auch beim FSV Mainz 05 für Betroffenheit, Nachdenklichkeit „und an erster Stelle sehr viel Mitgefühl für den Verein und den verletzten Spieler“ gesorgt, wie Trainer Martin Schmidt sagt. „Wir sind erschüttert, und wir nehmen Anteil daran“, ergänzt Sportdirektor Rouven Schröder, „aber wir lassen uns in unserem Aufgabenfeld nicht beirren.“ Das bedeutet auch, dass die Mainzer am Wochenende nichts an ihren gewohnten Abläufen ändern werden. Wie gewohnt wird sich der Kader am Freitag im gewohnten Hotel treffen und von dort am Samstagnachmittag mit dem Bus zur Arena am Europakreisel, wo um 15.30 Uhr das Bundesligaspiel gegen Hertha BSC angepfiffen wird. „Man versucht, die Ereignisse von Dortmund auszublenden“, sagt Schröder, „der eine kann das besser als der andere.“ Angst sei in diesem Zusammenhang aber das falsche Wort, betont Schmidt. „Ich habe hundertprozentiges Vertrauen in die Behörden. Wir werden uns ganz nach ihren Anweisungen richten.“ Rucksäcke sind immer verboten Auch die Zuschauer können sich auf die üblichen Abläufe einstellen. „Für dieses Spiel besteht keine besondere Gefährdungssituation“, berichtet Arenamanager Stephan Bandholz, „deshalb wird das bestehende Sicherheitskonzept Bestand haben.“ Das bedeutet beispielsweise, dass die Besucher Taschen ins Stadion mitnehmen dürfen, deren Format kleiner ist als A4. Rucksäcke sind verboten, aber auch das gelte bereits seit dem Anschlag von Paris und der Bombendrohung von Hannover. Über eventuelle polizeitaktische Überlegungen lägen dem Verein keine Informationen vor, sagt Bandholz. „Es wäre auch unklug, sie zu verraten.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Bundesliga)