Zweite Bundesliga | Gert Adolphi | 09.04.26

Kaspers zum Dritten

Das Tischtennistalent des FSV Mainz 05 darf am Sonntag gegen den TTC Jülich in der Zweiten Liga ran.
Trainer Felix Schmidt-Arndt traut Ole Kaspers gegen den TTC Jülich einen Sieg zu.
Trainer Felix Schmidt-Arndt traut Ole Kaspers gegen den TTC Jülich einen Sieg zu. | Bernd Eßling

Mainz. Im Spiel gegen den TTC Jülich am Sonntag (13 Uhr) erhält Ole Kaspers einen weiteren Einsatz in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga, seinen dritten in dieser Saison. „Wir haben klare Vorgaben und Absprachen mit dem Verein“, sagt Felix Schmidt-Arndt, der Trainer des FSV Mainz 05. „Die wollen wir erfüllen.“

Damit wolle er auch die Entwicklung des 18-Jährigen belohnen, dem er zutraut, gegen Barry Berben, die Nummer vier der Gäste, zu gewinnen. Gleichzeitig kommen die 05er dem Wunsch des spanischen Verbands nach, Albert Vilardell für ein internationales Turnier freizustellen. Der Verein verzichtete darauf, auf den Vertrag mit dem Spieler zu pochen.

„Sicher ist es schwieriger, mit Ole gegen Jülich zu punkten als mit Albert, der ein Sieggarant ist“, räumt Schmidt-Arndt ein. „Wir haben verschiedene Argumente abgewägt.“

Vorne ist alles offen

Neben der Förderung des Eigengewächses spielte auch die Tabellensituation eine Rolle. Der Vorsprung des Tabellendritten auf den einen Abstiegsrang belegenden Oldenburger TB, der nur noch zwei Begegnungen zu absolvieren hat, beträgt vier Punkte, die 05er weisen darüber hinaus die um 16 Zähler bessere Spieldifferenz auf. Selbst eine Niederlage am Sonntag brächte sie nicht mehr in Gefahr.

Chancenlos sieht Schmidt-Arndt sein Team aber keineswegs. Viel wird auf die Spiele im vorderen Paarkreuz ankommen, deren Ausgang durchweg offen ist. „Das kann von einem 0:4 bis zu einem 4:0 alles werden“, sagt der Trainer. Auf den hinteren Positionen sollte Sun Chia-Hung zumindest gegen Berben gewinnen, und dank der aufsteigenden Formkurve des Taiwanesen ist auch ein Sieg gegen Kas van Oost, die Nummer drei der Gäste, möglich.

Bleibt das leidige Problem mit den Doppeln, von denen die 05er in den vorigen drei Begegnung nicht eines gewonnen haben. „Wir müssen nachschärfen“, sagt Schmidt-Arndt. „Ich habe mir etwas ausgedacht.“ Einzelheiten aber will er nicht verraten.

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