Oberliga Damen | Gert Adolphi | 04.03.16

Jetzt kommen die Zugaben

Die Heidesheimer Tischtennisspielerinnen haben den Klassenverbleib sicher, sind aber noch nicht satt.

Heidesheim. Ihre Pflicht haben die Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim mit dem vorzeitigen Verbleib in der Oberliga gesichert. „Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe“, sagt Spielführerin Amelie Mayer. Doch der Ehrgeiz des Teams ist noch nicht gestillt. Am Samstag im Heimspiel gegen die TSG Kaiserslautern (Beginn: 18.30 Uhr) wollen die Heidesheimer Frauen ihr derzeit ausgeglichenes Punktekonto in den positiven Bereich heben.

„Auf der Rückfahrt von Frankenthal am Sonntag haben wir uns gesagt: Jetzt schlagen wir auch Kaiserslautern“, berichtet Mayer. Dem ungeschlagenen Meisterschaftsaspiranten hatte ihr Team ein Unentschieden abgerungen – und das hat die Lust auf mehr geweckt.

Auch Norbert Dyllick hat sich von der Hochstimmung seiner Spielerinnen anstecken lassen. „Gegen Kaiserslautern haben sie noch etwas gutzumachen“, erinnert der Heidesheimer Betreuer an die 5:8-Hinrundenniederlage. „Wir wollen versuchen, uns zu revanchieren.“

Smeljanski ersetzt Winter

Schon in Kaiserslautern war die Rheinhessinnen nicht so weit weg von einem Erfolg. Vier Partien wurden dort erst im fünften Satz entschieden, alle gingen – zum Teil nur hauchdünn – an die Gastgeberinnen. Diesmal müssen die Heidesheimerinnen auf die erkrankte Natalia Winter verzichten, für sie springt die Nachwuchsspielerin Valerie Smeljanski ein. „Das macht uns nicht schwächer“, sagt Mayer. „Valerie ist mittlerweile sehr gut geworden.“ Dyllick pflichtet ihr bei. „Valerie traue ich im hinteren Paarkreuz durchaus etwas zu“, sagt er Betreuer. „Sie ist konstant und stark geworden.“

Vom Druck, punkten zu müssen, ist die TSG befreit. Amelie Mayer geht deshalb auch zuversichtlich in die Begegnung. „Wenn wir zu Hause etwas besser spielen als in Kaiserslautern, ist auf jeden Fall was drin.“

 

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