Radball-Zweite Bundesliga | Peter H. Eisenhuth | 26.06.15 Die Konkurrenz muss mitspielen ... ... aber nicht ganz so erfolgreich: Moritz Rauch und Janis Stenner brauchen am letzten Zweitligaspieltag in eigener Halle zwölf Punkte aus vier Partien und etwas Glück, um noch ins Halbfinale der Aufstiegsrunde einzuziehen. Wollen am Samstag in eigener Halle noch den Sprung auf den dritten Platz schaffen: die Hechtsheimer Zweitliga-Radballer Janis Stenner (l.) und Moritz Rauch. | Eva Willwacher Hechtsheim. Drei Siege, eine Niederlage: Eigentlich war die Bilanz des RV Hechtsheim am vorletzten Spieltag der Zweiten Radball-Bundesliga in Ordnung. Die gravierende Einschränkung: Moritz Rauch und Janis Stenner verloren das falsche Spiel – nach dem 1:2 gegen den SV Nordshausen trennen die Mainzer als Tabellenvierte vier Punkte von einem Rang, der zumindest zur Teilnahme am Aufstiegsrunden-Halbfinale berechtigt. „Das war sehr schade“, sagt Janis Stenner knapp zwei Wochen später, „wir hatten die ersten drei Spiele souverän gewonnen und dachten auch gegen Nordshausen, dass wir alles im Griff hätten. Aber ein später Fehler hat das Spiel leider zu deren Gunsten entschieden.“ Doppelt ärgerlich: Kurz zuvor hatten die Hechtsheimer beim Stand von 1:1 einen Konter gefahren, der Ball sprang von Innenpfosten zu Innenpfosten und dann wieder ins Feld. „Wenn der reingeht, gewinnen wir“, sagt Stenner, und dann wäre die Ausgangslage vor dem letzten Ligaspieltag ein ganz andere. Vier Siege sind Pflicht So aber müssen die beiden Hechtsheimer versuchen, den Heimvorteil zu nutzen, um doch noch wenigstens einen Rang gutzumachen. In der Radsporthalle treffen sie am Samstag ab 14 Uhr auf den RV Bolanden 1, den RSV Krofdorf 2, den RSV Krofdorf 1 und den RV Laubach. Die wichtigste dieser vier Partien ist die gegen die Krofdorfer Erste, den Tabellenzweiten, der wie der SV Nordshausen vier Punkte mehr auf dem Konto hat. „Wenn wir dieses Spiel nicht gewinnen, haben wir keine Chance mehr, uns zu verbessern“, sagt Stenner, räumt aber ein, dass dies letztlich für alle anstehenden Begegnungen gelte. „Wir müssen zwölf Punkte holen und hoffen, dass die Konkurrenten zusätzlich patzen.“ Dabei verlieren Rauch/Stenner auch die zweite Gruppe nicht aus den Augen. Dort nämlich spielen die Nordshausener in einer Konstellation, in der sie in der Hinrunde nur sechs Punkte geholt haben. Auch das lässt die Hechtsheimer hoffen – aber zunächst einmal müssen die beiden ihre eigenen Aufgaben erledigen. Die Leistung hat zuletzt gestimmt Von der Papierform her sollte es über den Sieger der ersten beiden Spiele mit Mainzer Beteiligung keine Diskussionen geben. Doch der RV Bolanden 1, derzeit Tabellensechster ohne Chancen, noch in den Aufstiegsrundenkampf einzugreifen, sei ein unangenehmer Gegner, räumt Stenner ein. Und die Krofdorfer Zweite steckt noch im Abstiegskampf. „Da wird uns ganz sicher nichts geschenkt.“ Die abschließende Begegnung gegen den designierten Absteiger RV Laubach könnte die Kür des Heimspieltages werden. Vorausgesetzt, bis dahin ist alles nach Wunsch gelaufen. An ihrer Vorbereitung auf den Samstag haben Rauch/Stenner gegenüber nichts geändert. Zwei Trainingseinheiten pro Woche auf dem Rad, daneben etwas Fitnesstraining standen auf dem Programm. Der vorangegangene Spieltag habe auch keinen Grund geboten, vom gewohnten Ablauf abzuweichen, sagt Janis Stenner. „Wir waren mit unserer Spielweise sehr zufrieden, wir wissen, dass unsere Form stimmt. Jetzt geht es nur darum, dass viermal zu bestätigen.“ Und sollten in eigener Halle tatsächlich zwölf Punkte aufs Konto kommen, „dann bin ich sicher, dass es für den dritten Platz reichen wird“. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Hallenradsport