Oberliga | gert adolphi | 29.11.16 Gute Basis für den Klassenverbleib Der TSV Wackernheim schiebt sich in der Tschtennis-Oberliga mit positivem Punktverhältnis auf den vierten Tabellenplatz. Wackernheim. Einen gewaltigen Sprung haben die Tischtennisspieler des TSV Wackernheim in der Oberligatabelle gemacht: Durch die Siege bei Schlusslicht TTF Frankenthal (9:3) und im Heimspiel gegen den ersatzgeschwächten TTC Wirges II (9:2) sind sie auf den vierten Platz vorgerückt und gehen mit einem Punktverhältnis von 9:7 am Samstag ins abschließende Hinrundenspiel beim TV Leiselheim II. Die Basis für den sicheren Klassenverbleib ist gelegt. Christian Ditschler warnt dennoch: „Die Liga ist sehr ausgeglichen“, sagt der TSV-Kapitän. „Unser Vorsprung auf den Relegationsplatz ist noch nicht so groß. Da kann noch viel passieren.“ Vier Punkte beträgt der Abstand der Wackernheimer zum TuS Weitefeld-Langenbach, der als Drittletzter in die Saisonverlängerung müsste, wenn es bei diesem Stand bliebe. Spannende Situation Ein Sieg in Frankenthal beim punktlosen Aufsteiger war für die Wackernheimer Pflicht, und sie führten bereits mit 4:1, als die Partie noch einmal spannend wurde: Marc Nickel und Frederik Stadler unterlagen jeweils knapp mit 2:3, die Duelle von Jan Meierhöfer und Felix Wolf sowie Ditschlers zweites Einzel standen auf der Kippe. „Wenn diese Spiele auch noch weggehen, wird’s eng“, sagte Ditschler. Doch Meierhöfer setzte sich mit 11:9 im fünften Satz durch; Wolf behielt dreimal im Endspurt die Nerven und gewann 11:9, 14:12, 13:11; Ditschler war im Entscheidungssatz klar überlegen. „Das war dann die halbe Miete.“ Einen Tag später musste der TTC Wirges II mussten auf seine Nummer eins, den ehemaligen Bundesligaspieler Ronny Zwick, verzichten; Markus Geschwind tritt nur in Heimspielen an. „Ein Selbstläufer war es trotzdem nicht“, sagte Christian Ditschler, „aber gegen die Wirgeser in dieser Aufstellung wäre eine Niederlage schon eine Enttäuschung gewesen.“ Solche Gedanken mussten der TSV-Kapitän und seine Mitstreiter aber während der Begegnung nicht machen: Mit drei gewonnenen Doppeln sorgten sie gleich für klare Verhältnisse. Frederik Stadler wackelte gegen Joel Lüdemann ein wenig, brachte seinen 3:1-Sieg aber mit 15:13 und 12:10 in den Sätzen drei und vier nach Hause. Ditschler musste im abschließenden Einzel zwar über die volle Distanz gehen, doch nach 1:2-Satzrückstand brannte in den beiden letzten Durchgängen nichts mehr an. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Tischtennis