Oberliga | Gert Adolphi | 20.03.26 Gottwald will Vollzug melden Dass der RSV Klein-Winternheim die Saison in der Tischtennis-Oberliga als Meister beenden wird, ist klar. Geht es nach dem Kapitän, steht der Titelgewinn am Samstag auch rechnerisch fest, nach der Partie beim VfR Simmern. Klein-Winternheim. Die Oberligapartie des RSV Klein-Winternheim am Samstag beim VfR Simmern genießt schon vorab große Aufmerksamkeit. Jan Stippich, der Kapitän der DJK RW Finthen, ließ sich nach dem Derby beim RSV versichern, dass die Klein-Winternheimer in Bestbesetzung auflaufen werden, die TTF Illtal II erkundigten sich unter der Woche bei Marco Gottwald nach der Aufstellung seiner Mannschaft. Selbst der VfR meldete sich. „Das Spiel ist noch von Interesse“, konstatiert der Klein-Winternheimer Kapitän. Vom Ausgang der Begegnung hängen gleich mehrere Entscheidungen ab. Die Gäste wollen die Meisterschaft und den Aufstieg endlich auch rechnerisch klarmachen, dafür reicht ihnen ein Unentschieden. Die Finther könnten in diesem Fall nicht mehr auf den von Simmern gehaltenen Relegationsplatz zurückfallen, die TTF würden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Klasse halten; definitiv gerettet wären sie allerdings nur bei einem Klein-Winternheimer Sieg. VfR aktiviert indischen Spitzenspieler Länger warten auf die Vollzugsmeldung will Gottwald nicht, er will mit seinen Mannschaftskollegen den Titelgewinn in Simmern feiern. „Deswegen nehmen wir das Spiel noch mal zu 100 Prozent ernst. Aber es wird eine schwere Aufgabe.“ Da die Hunsrücker noch eine minimale Chance besitzen, der Relegation zu entgehen, greifen sie auf ihren in zwölf Einzeln noch ungeschlagenen Spitzenspieler Mandar Rejeev Hardikar zurück. Durch das Mitwirken des Inders rückt Max Klink ins hintere Paarkreuz, wo er eine 7:3-Bilanz aufweist. „In dieser Besetzung ist Simmern hinter Nassau unser stärkster Gegner“, sagt Gottwald. Björn Baum, die Nummer eins des RSV, könne durchaus gegen Hardikar verlieren, eine 1:3-Ausbeute auf den vorderen beiden Portionen sei nicht unwahrscheinlich. Hinten sind drei Siege das Ziel der des Tabellenführers, ein Erfolg im Doppel soll hinzukommen. Den ersten Punktverlust der Saison könnte der Klein-Winternheimer Kapitän verschmerzen. „Gewinnen ist uns egal. Ein 5:5 ist unser Sieg.“ Alle Artikel von Tischtennis