Oberliga Damen | Gert Adolphi | 04.11.26

Glatter Sieg nach harter Arbeit

Beim 10:0 der Klein-Winternheimer Tischtennisspielerinnen in Remmesweiler gehen vier Partien in den fünften Satz.

Remmesweiler. Mit 10:0 gewannen die Tischtennisspielerinnen des RSV Klein-Winternheim ihre Oberligabegegnung beim SV Remmesweiler. „Das Ergebnis ist die eine Sache“, sagte Julia Sloboda, „aber es war nicht so leicht, wie es scheint.“

Vier Partien gewann ihr Team erst im fünften Satz, zweimal war die Kapitänin selbst beteiligt, je einmal Maya Bangel und Ersatzspielerin Mina Dong. Lediglich Theresa Zabel gab keinen Durchgang ab.

Gegen Petra Abel, die Nummer eins der Gastgeberinnen, lag Sloboda im entscheidenden fünften Satz sogar mit 0:5 zurück, ehe sie sich noch mit 11:9 durchsetzte. „Irgendwie ging es noch, aber es war harte Arbeit.“ In den entscheidenden Momenten seien sie und ihre Mannschaftskolleginnen sehr nervenstark gewesen.

Das im Dachgeschoß des Dorfgemeinschaftshauses liegende Spiellokal, in das lediglich sieben Zuschauer gekommen waren, wirkte nicht unbedingt motivierend. „Es gab kaum Stimmung, wenig, woran man sich hochziehen konnte“, sagte Sloboda. „An solche Bedingungen musst du dich erst mal gewöhnen.“ Ihr Team habe eine gute Leistung gezeigt, allerdings kein Feuerwerk abgebrannt. Sie freue sich, in dieser Saison nicht mehr in Remmesweiler spielen zu müssen.

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