Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 29.08.26

Frühzeitig ein Polster schaffen

Die TuS Marienborn will beim FK Pirmasens II die traditionell schwächeren ersten Wochen des Gegners ausnutzen.

Marienborn. Unabhängig vom Ausgang der Partie am Sonntagnachmittag nennt Timm Belz einen positiven Aspekt: „Wir sind sehr froh, dass wir nicht wieder Ende November nach Pirmasens fahren müssen, wie es in den vergangenen Jahren immer der Fall war“, sagt der Trainer der TuS Marienborn.

Aufwerten wollen seine Mannschaft und er die sommerliche Reise zum FKP II mit einem Sieg – nicht mit dem Hintergedanken, sich in der Spitzengruppe der Tabelle festzusetzen, sondern um sich frühzeitig ein Polster zur Abstiegszone zu verschaffen. In der bewegte sich die TuS in den zurückliegenden beiden Spielzeiten zur Genüge, die Pirmasenser allerdings sind, was Abstiegskämpfe angeht, noch mehr gestählt.

„Das ist der Klassiker“, sagt Belz. „Eine junge, wilde Truppe, deren Ergebnisse in den ersten Wochen noch nicht so gut sind, die aber hinten raus immer kommt.“ Zwar habe die FKP-Zweite im Sommer viele Akteure an andere Pfälzer Vereine verloren, an der Struktur habe sich jedoch nichts geändert. Ein Leidtragender dieser regelmäßig wiederkehrenden Pirmasenser Rettungsmanöver war vorige Saison die TSG Bretzenheim 46, die sich in die Landesliga verabschieden musste.

Automatismen sollen entstehen

Belz hat sich den Gegner auf Video angeschaut, den Fokus unter der Woche aber stärker darauf gelegt, das jüngste 0:0 gegen den SV Steinwenden aufzuarbeiten. „Standards, auch Einwürfe, haben wir in der Vorbereitung geübt, aber man muss sie immer wieder einstudieren, damit Automatismen entstehen. Und nicht nur elf Leute sollen wissen, wo sie zu stehen haben, sondern alle.“

Sehr froh ist der Cheftrainer über die Arbeit, die Kotrainer Niklas Grimm und Athletiktrainer Christopher Diederich leisten. „Sie nehmen mir viele Sachen ab, ohne sie könnte ich das Amt neben Beruf und Familie gar nicht ausüben. Das hat sich wunderbar entwickelt.“

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