Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 16.03.14 Fortuna wird erst auf der Heimfahrt gebremst Mombacher Verbandsligist lässt dem TuS Hohenecken beim 3:0-Auswärtssieg keine Chance. Hohenecken. Das hätte ein ziemlich elender Abend werden können: Als die Fußballer der Verbandsligisten Fortuna Mombach sich nach dem Spiel beim TuS Hohenecken auf den Heimweg machten, war die Autobahn gesperrt. Stattdessen ging’s durch Kaiserslautern. „Das wollten andere aber auch“, erzählte Thomas Eberhardt, „deshalb hat die Fahrt eine Stunde länger gedauert als normal.“ Letztlich alles halb so wild, denn: „Mit einem Sieg im Gepäck kann man das in Kauf nehmen.“ Im speziellen Fall handelte es sich um einen 3:0 (1:0)-Erfolg des Tabellenzweiten. Eberhardts Hoffnung hatte sich also erfüllt, dass seine Mannschaft, beim 2:2 in der Vorwoche so etwas wie die ungekrönten Könige des Chancenversiebens, diesmal mehr aus ihrem offensiven Potenzial machen möge. Auch wenn der Trainer bemängelte, dass es schon vor der Pause mehr als nur ein Treffer hätte sein dürfen. Einmal Dragun, zweimal Szymanek Den hatte Ljubo Dragun nach Eckball von Igor Heizmann per Kopf erzielt (31.). Die Mombacher Führung spiegelte die Überlegenheit der Gäste nur ungenügend wider. „Wir haben das Spiel direkt in die Hand genommen und durchgezogen“, sagte Eberhardt. Selbst das schwierige Geläuf habe seine Spieler nicht in ihrem Kombinationsfußball behindert. Der Gegner habe die Bälle meist nur hinten rausgeschlagen, „aber wir haben sie uns sofort wieder geholt und den nächsten Angriff aufgebaut“. Nach dem Seitenwechsel benötigten die Mainzer vier Chancen für den zweiten Treffer, den Grzegorz Szymanek nach einer schönen Kombination über Krystian Borowski und Samir Ouachchen erzielte (52.). „Damit haben wir dem Gegner endgültig den Wind aus den Segeln genommen.“ Szymanek durfte nach dem 3:0 nach gut einer Stunde schon mal Feierabend machen, von seinen Kollegen jedoch hatten noch mehrere die Chance, sich in die Torschützenliste einzutragen – aber keiner nutzte sie. „Das könnte man dem Team jetzt ankreiden“, sagte Eberhardt, „aber wir wollen mal schön auf dem Boden bleiben. Es ist zwar nett, mal eine richtige Duftmarke zu setzen, aber ich muss nicht 6:0 gewinnen, um zufrieden zu sein. Wir haben gemacht, was wir machen wollten, wir haben den Ball so schnell laufen lassen, dass der Gegner gar nicht erst in Zweikämpfe kam. Ich glaube, dass ging für die Hohenecker alles ein bisschen zu schnell.“ Schneller jedenfalls als die Rückfahrt. Fortuna Mombach: Patria - J. Eberhardt, Huber, Kostadinov, Dragun (80. Akinci) - S. Ouachchen (75. Uhlig), Idzan, Strohmeier - Borowski, Szymanek (62. A. Ouachchen), Heizmann. Alle Artikel von Fußball (Amateure)