Bezirksliga | Gert Adolphi | 10.04.26

Fontana trotzt dem Acker

Finther setzen sich in Flomborn gegen den VfL Gundersheim mit 4:1 (2:0) durch.

Flomborn. Mit einem 4:1 im Nachholspiel beim VfL Gundersheim hat Fontana Finthen den Vorsprung auf die den ersten sicheren Abstiegsplatz belegenden Gastgeber auf neun Punkte vergrößert. Die Finther ließen sich auch von den bekannt schlechten Platzverhältnissen in Flomborn nicht beeindrucken.

„Wir wussten, wie wir auf diesem Acker spielen müssen, um erfolgreich zu sein“, sagte Trainer Maciek Debinski. „Das Konzept hat die Mannschaft hervorragend umgesetzt.“

Nach einem harten Distanzschuss von Duc Hai Thai nutzte Yannik Hochhaus den Abpraller gedankenschnell zur Führung, die der Vorbereiter des Treffers sehenswert ausbaute. Nach einem Pass in die Tiefe versenkte Thai den Ball volley ins lange Eck. „Das war technisch sehr anspruchsvoll“, sagte Debinski. „Gerade auf diesem Untergrund.“

Zeitstrafe weggesteckt

Auch eine Zeitstrafe gegen Nadim El Mourabit kurz vor der Pause warf die Gäste nicht aus der Bahn. „Wir haben darauf reagiert und uns in der Kabine auf die Situation eingeschworen“, berichtete der Trainer. „Wir wussten, dass Gundersheim in Überzahl auf den Anschluss drängen würde.“

Kaum waren die Finther wieder zu elft, legten sie den dritten Treffer nach. Patrick Hochhaus war im Strafraum gefoult worden, sein Bruder Yannick verwandelte den Elfmeter. Und nachdem er selbst den Ball erobert hatte, erhöhte der gerade erst für Patrick Hochhaus eingewechselte Akira Takano auf 4:0.

Vor den VfR gerückt

Dass Besart Morina kurz vor Schluss verkürzten, störte Debinski nicht. „So, wie wir Chancen auf weitere Treffer hatten, hatte auch der VfL seine Möglichkeiten. Ich bin glücklich, dass das Tor am Ende und nicht am Anfang gefallen ist, weil auch der Gegner in Führung hätte gehen können.“

Den viertletzten Platz, der Entscheidungsspiele um den Klassenverbleib nach sich ziehen kann, haben die Finther an den VfR Nierstein abgegeben, allerdings nur wegen des besseren Torverhältnisses. „Wir müssen weitermachen“, sagte Debinski. „Wir haben nur noch wichtige Spiele.“

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