A-Klasse | Oliver Gehrig | 26.03.14

Es geht um die Vorherrschaft

Spielerische Lösung gegen kompakte Defensive: In der Fußball-A-Klasse empfängt Spitzenreiter SpVgg Ingelheim II am Donnerstag den TSV Mommenheim.

Ingelheim. Erster gegen Zweiter, mehr Spitzenspiel geht wirklich nicht: Wenn bei der vorgezogenen Partie am Donnerstagabend (19 Uhr) im Ingelheimer Stadion im Blumengarten der Tabellenführer SpVgg Ingelheim II auf seinen punktgleichen Verfolger TSV Mommenheim trifft, geht es um die Vorherrschaft in der Fußball-A-Klasse.

Bei den Ingelheimern gab es nach dem überraschenden 2:3 gegen den FSV Oppenheim unter der Woche viel Redebedarf. „Die Jungs waren sehr selbstkritisch und haben am Montag und Dienstag im Training richtig Gas gegeben“, lobt Trainer Matthias Jordan. „Ich bin guter Dinge, denn das ist der erste Schritt zur Besserung.“ Die Niederlage sei möglicherweise zum richtigen Zeitpunkt gekommen, denn spätestens jetzt sei jedem im Team klar, dass man sich jeden Sieg hart erarbeiten müsse.

Beim TSV wurde mehr regeneriert

Jordan erwartet einen sehr defensiven Gegner, den es spielerisch zu knacken gilt. „Wir haben schon im Hinrundenspiel bei der unglücklichen 0:1-Niederlage das Spiel gemacht“, blickt er zurück. „Und auch beim jüngsten 0:0 in Klein-Winternheim hat der TSV Mommenheim sehr defensiv gestanden.“ Gegen diese kompakte Defensive will Jordan eine spielerische Lösung anbieten. Dabei kann er auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Wir müssen sogar einige ganz draußen lassen, weil wir so viel Auswahl haben.“

Beim TSV Mommenheim wurde nach dem 2:1-Erfolg beim FSV Alemannia Laubenheim unter der Woche ebenfalls zweimal trainiert, dabei aber mehr Wert auf Regeneration gelegt, berichtet Trainer Matthias Straßburger. „Die Stimmung bei uns ist sehr gut, wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Rückrunde.“ Das Ziel sei, wie aus Klein-Winternheim einen Punkt mitzunehmen. Sorgen bereiten allerdings einige Ausfälle. Neben Leistungsträger Dennis Secker (Pfeiffersches Drüsenfieber) fehlen drei weitere Stammspieler. Straßburger: „Unser Kader ist allerdings groß genug, um das zu kompensieren. Wir rechnen uns durchaus etwas aus.“

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