Oberliga Damen | Gert Adolphi | 03.12.15

Entspannte Fahrten zu den Tabellennachbarn

Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim müssen am Wochenende zweimal auswärts ran.

Heidesheim. Bei ihren beiden Tabellennachbarn in der Tischtennis-Oberliga sind die Frauen der TSG Heidesheim am Wochenende zu Gast. Den Auftakt bildet am Samstag die Partie beim drittplatzierten FC Queidersbach (Beginn: 19 Uhr). Am Sonntag ab 11 Uhr tritt die TSG beim TTC Nünschweiler an. „Wenn wir aus den beiden Partien einen Punkt mitnehmen könnten, wäre das absolut okay“, sagt TSG-Betreuer Norbert Dyllick. „Sehr gut wäre es, wenn wir zwei Zähler holen würden. Mehr halte ich nicht für realistisch.“

Einfacher ist definitiv die Aufgabe in Nünschweiler. Die Gastgeberinnen haben ebenso 8:6 Punkte wie die TSG. Das Team aus Queidersbach dagegen ist noch ungeschlagen und hat nur zweimal unentschieden gespielt. Beide Gegner kennen die Heidesheimer Frauen noch aus der vorletzten Saison, ihrem Oberliga-Abstiegsjahr; damals hatten sie in der Hinrunde in Queidersbach 8:3 gewonnen und in Nünschweiler 4:8 verloren.

Kein Druck zu spüren

Der Einbruch der TSG erfolgte in der zweiten Saisonhälfte, als zunächst Rabea Sauer und dann auch Natalia Winter nicht mehr zur Verfügung standen. Entsprechend deutlich mit 2:8 und 1:8 fielen die Heimniederlagen gegen die beiden Konkurrenten dieses Wochenendes aus. Seither gab es in allen Teams nur kleinere Änderungen. „Keine der beiden Mannschaften ist unbezwingbar“, sagt Dyllick. „Wir fahren ja da auch nicht hin, um zu verlieren.“

Elena Süß, die Nummer eins des FC, könnte locker die ein oder andere Klasse höher spielen; von 19 Einzeln hat sie in dieser Saison 18 gewonnen. Doch auch hier verweist Dyllick auf die vorvergangene Saison. „Amelie Mayer und Maxi Eppelmann haben damals erst im fünften Satz gegen Süß verloren“, erinnert er sich. „Allerdings ist Süß immer für vier Punkte gut. Amelie kann in dieser Klasse aber auch gegen jede gewinnen.“ Unter Druck stehen die Rheinhessen sowieso nicht, ihr Abstand zu den Abstiegsplätzen ist schon beruhigend groß, wie auch Dyllick weiß: „Wir fahren ruhig und entspannt da runter.“

 

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