Oberliga | Gert Adolphi | 24.02.26

„Einfach zu schlecht“

Nach zwei Auswärtsniederlagen gerät der Oberligaverbleib der DJK RW Finthen wieder in Gefahr.
Jan Stippich und seine Finther haben sich dem Relegationsplatz angenähert.
Jan Stippich und seine Finther haben sich dem Relegationsplatz angenähert. | Archiv/Eßling

Finthen. Derweil der RSV Klein-Winternheim in der Tischtennis-Oberliga den vorentscheidenden Schritt zur Meisterschaft gemacht hat (→ Im Psychospiel die Nerven bewahrt), verlief das Wochenende für die DJK RW Finthen weniger gut. Nach Niederlagen beim in Bestbesetzung angetretenen TTC Berus (1:9) und beim TTC Nünschweiler (3:7) weisen die Rot-Weißen ebenso viele Minuspunkte auf wie die den Relegationsrang belegende DJK Heusweiler, bei der sie am Samstag antreten.

Über schlechte Wettkampfbedingungen in den gegnerischen Hallen wollte sich Jan Stippich nicht beschweren, er suchte die Schuld bei der eigenen Mannschaft. „Wir waren einfach zu schlecht“; sagte der Finther Kapitän, „wir haben alle nicht gut gespielt.“

In Berus verloren die Finther alle drei Fünf-Satz-Spiele, die Höhe der Niederlage sei aber nicht mit Pech zu erklären, sondern mit der Qualität der Gegner. „Die waren alle recht jung und heiß. Und wenn es bei uns dann mal nicht läuft, kann das Ergebnis auch so hoch ausfallen.“

In Nünschweiler hatte Stippich mit einem schwierigen Spiel gerechnet, dort habe seine Mannschaft noch nie gut ausgesehen. Diese Serie setzte sich fort. Trotz des wieder gefährdeten Klassenverbleibs machen sich die Finther keinen Druck. „Wir sind alle recht entspannt. Für uns geht die Welt auch nicht unter, wenn wir absteigen sollten.“

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