Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 18.04.26

Ein paar Wünsche und ein persönliches Anliegen

Ein Sieg gegen den FK Pirmasens am Sonntag (15.30 Uhr) wäre für die TuS Marienborn der vorentscheidende Schritt zum Verbleib in der Verbandsliga. An darüber hinausgehenden Zielen mangelt es Trainer Kayhan Cakici nicht – eines hat mit dem TSV Schott zu tun.
Sechsmal noch wird Kayhan Cakici die TuS anleiten, bevor er den Verein verlässt.
Sechsmal noch wird Kayhan Cakici die TuS anleiten, bevor er den Verein verlässt. | Eva Willwacher

Marienborn. Sechsmal wird Kayhan Cakici noch an der Seitenlinie stehen, dann endet nach zehn Jahren seine Tätigkeit für die TuS Marienborn. Was er in dieser Zeit noch erreichen will: den Klassenverbleib mit dem Klub an der Kirschhecke. Was er nicht mehr erleben möchte: Heimspiele wie das gegen Eintracht Bad Kreuznach vor zwei Wochen.

„Unsere Zuschauer haben es verdient, dass wir ihnen gute Leistungen bieten und die Spiele nach Möglichkeit gewinnen“, sagt er. Gegen die Kreuznacher in der ersten Begegnung nach der Entlassung von Trainer Thorsten Effgen war beides nicht der Fall, die schwächelnden Marienborner unterlagen mit 0:2.

Sollte die Mannschaft ihm am Sonntag (15.30 Uhr) den zweiten Wunsch in vollem Umfang erfüllen, bezöge dies den ersten vermutlich ein. „Mit einem Sieg wären wir wohl auf der sicheren Seite“, sagt Cakici vor der Partie gegen den FK Pirmasens II. Der Vorsprung auf die den 13. Rang, der zum Abstieg führen kann, belegenden Pirmasenser wüchse damit auf zehn Punkte an.

Den Meister unter 81 halten

Obendrein gelänge es der TuS auf diese Weise, die Saisonbilanz gegen die Pfälzer auszugleichen; auch das ist dem Trainer wichtig. „Gegen möglichst viele Mannschaften Gleichstand herstellen“ nennt er als weiteres Nebenziel für die nächsten Wochen. „Auch so etwas kann die Spieler anspornen. Gegen Kreuznach und Bienwald Kandel sind wir im Minus, alles andere können wir noch mindestens hinbiegen.“

Die 1:2-Niederlage bei den jungen Pirmasensern hänge ihm noch nach, sagt Cakici. „Solche Spiele zu verlieren, war typisch für unsere Hinrunde. Das sollte uns nicht noch einmal passieren, obwohl es keine einfache Aufgabe wird.“ Mit einem Sieg würde die TuS im Übrigen ein weiteres Ziel des Trainers erreichen: die Rückrunde mit mehr als 20 Punkten zu gestalten, bislang sind es 18, in der ersten Halbserie waren es lediglich 13.

Apropos Punkte: Da wäre noch eine Sache, die den Marienbornern egal sein könnte, Cakici hingegen wichtig ist. Er möchte den Rekord von 81 Punkten, den er 2013/14 mit dem TSV Schott aufgestellt hat, nicht mit anderem Vereinen teilen. Auch nicht mit dem TuS Mechtersheim, der exakt diese Marke erreichen kann, sofern er alle seine ausstehenden Partien gewinnt. Sollte sich niemand anderes dieses Themas annehmen, „dann werden wir das hoffentlich tun“. Am 3. Mai kommt der Tabellenführer an die Kirschhecke.

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