Zweite Bundesliga | Gert Adolphi | 06.11.26 Ein Gegner ohne Gefälle Gegen den TV Hilpoltstein kommt es für Tischtennis-Zweitligist FSV Mainz 05 verstärkt aufs vordere Paarkreuz an. Hat zurzeit einen Lauf: Diego Lillo. | Bernd Eßling Mainz. Gegen die TSG Kaiserslautern und den TTC Jülich waren vor allem Connor Green und Diego Lillo gefordert, weil die Gegner ihre Stärken im vorderen Paarkreuz hatten. Wenn Tischtennis-Zweitligist FSV Mainz 05 am Sonntag (14 Uhr) den TV Hilpoltstein empfängt, liegt die Hauptverantwortung bei Leonardo Iizuka Kenzo und Natham Lam, weil es im Team der Gäste kein großes Gefälle gibt und die Spieler an den Positionen drei und vier somit bislang erfolgreicher auftreten als ihre Kollegen. „Vorne müssen wir mindestens ausgeglichen spielen“, fordert 05-Teammanager Michael Krebs daher. „Optimal wäre ein 3:1.“ Iizuka ist für nach seiner Einschätzung gegen Matthias Danzer und Martin Buch Andersen klar favorisiert. Sorgen bereitet ihm hingegen Lam, der erst zwei seiner elf Einzel für sich entschieden hatte und am vorigen Wochenende in vier Partien vollkommen leer ausging. „Nathan ist durchwachsen in die Runde gekommen“, sagt Krebs. „Aber vorige Saison hat er gegen Hilpoltstein sowohl im Hinrunden- als auch im Rückrundenspiel beide Einzel gewonnen.“ Gefährlich wegen Erfahrung Grundsätzlich sieht der Teammanager seine Mannschaft auch im hinteren Paarkreuz besser besetzt als den Gegner, doch im 39-jährigen Alexander Flemming bieten die Gäste an dritter Position einen Routinier auf. „Flemming bringt viel Erfahrung mit“, sagt Krebs. „Er kann, wie zuletzt Woche Torben Wosik, unseren jungen Spielern gefährlich werden.“ Lillo aber habe derzeit einen Lauf, was sich in vier Siegen am vorigen Wochenende niederschlug, und Green können jeden Gegner in der Liga schlagen. Auch deshalb geht Krebs zuversichtlich in die Begegnung, die Mannschaft sei nach den drei Punkten aus den zurückliegenden zwei Spielen hochmotiviert. „Ziel muss sein, zwei Punkte mitzunehmen.“ Alle Artikel von Tischtennis