Oberliga Damen | Gert Adolphi | 23.11.15

Die Rechnung ging anders auf als geplant

TSG Heidesheim setzt sich nach 8:3 gegen TTC Trier im Mittelfeld der Tischtennis-Oberliga fest.

Heidesheim. Nach einem 8:3-Heimsieg über den TTC Gelb-Rot Trier haben sich die Frauen der TSG Heidesheim mit ausgeglichenem Punktekonto im Mittelfeld der Tischtennis-Oberliga etabliert. Norbert Dyllick konnte sich schon früh entspannen. „Als wir 4:2 vorne lagen, war mir klar, dass wir gewinnen würden“, sagte der TSG-Betreuer.

Dabei war bis dahin noch nicht einmal alles optimal für die Gastgeberinnen gelaufen. „Ich hatte die Hoffnung, dass wir mit einer 2:0-Führung in die Begegnung reingehen“, sagte Dyllick. „Schade, dass das zweite Doppel einen Sieg verpasst hat.“ Rabea Sauer und Natalia Winter vergaben im vierten Satz Matchbälle und verloren noch 12:14, im fünften Durchgang unterlagen sie 8:11.

Auch die nächste Rechnung des Betreuers ging nicht auf. Dyllick hatte zum Auftakt der Einzel auf zwei Punkte aus dem vorderen Paarkreuz spekuliert. Doch nur Amelie Mayer, die wieder einmal ungeschlagen blieb, fuhr einen ungefährdeten Dreisatzerfolg ein. Maxi Eppelmann dagegen unterlag nicht nur in ihrem ersten Spiel, sondern gab auch ihr zweites Einzel ab. „Maxi war nicht so gut“, konstatierte Dyllick.

Winter intensiviert die Beinarbeit

Dieses Manko fingen Rabea Sauer und Natalia Winter auf. Beide beendeten den Spieltag ungeschlagen und trugen damit fünf Punkte zum Gesamtergebnis bei. „Das hintere Paarkreuz war diesmal überragend“, lobte der Betreuer. Insbesondere Winter überzeugte. Der Sieg, mit dem sie eine Woche zuvor den Teamerfolg beim TTV Niederlinxweiler sichergestellt hatte, hat ihr offensichtlich Auftrieb gegeben.

„Natalia hat nahtlos daran angeknüpft“, sagte Dyllick – was nicht zu hundert Prozent zutraf, da Winter erst eine gewisse Anlaufzeit und eine Ermahnung durch den Coach benötigte. Die Nummer vier der TSG hatte den ersten Satz gegen Martina Schäfer verloren, die unter ihrem Mädchennamen Müller vor vielen Jahren für Mainz 05 und DJK Rot-Weiß Finthen aktiv war. „Sie bewegt sich, du nicht“, warf Dyllick seiner Spielerin vor. Winter nahm den Ratschlag, ihre Beinarbeit zu intensivieren, an und gewann danach unangefochten.

„Die Punkte waren nötig“, zog Norbert Dyllick ein Zwischenfazit. In den drei noch ausstehenden Vorrundenpartien treffen die Heidesheimer Frauen noch zweimal auf Gegner, die in der Tabelle hinter ihnen stehen. Da sollte sich die TSG bis zur Saisonmitte schon aller Abstiegssorgen entledigen können.

 

 

 

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