Bundesliga | phe | 23.09.2017

Die Offensive soll es richten

Zwei Siege bis zum Endspiel: Die Mainz Athletics empfangen die Heidenheim Heideköpfe zu den entscheidenden Halbfinalpartien.
Kevin Kotowski und seine Mitspieler wollen schlagen, was das Zeug hält. Erst den Ball und dann den Gegner.
Kevin Kotowski und seine Mitspieler wollen schlagen, was das Zeug hält. Erst den Ball und dann den Gegner. | Peter H. Eisenhuth

Mainz. Nur noch zwei Siege fehlen den Mainz Athletics zum Einzug ins Finale um die Deutsche Baseball-Meisterschaft. Der Haken: Dem Gegner geht es nicht anders – nach den Halbfinal-Hinspielen gegen die Heidenheim Heideköpfe steht es 1:1. Die Entscheidung in der Best-of-five-Serie wird am Sonntag am Hartmühlenweg fallen.

Die Grundlage für die zweite Endspielteilnahme hintereinander will der Titelverteidiger am Samstag ab 16 Uhr legen; Sportdirektor Benjamin Hieronimi schätzt diese insgesamt dritte Begegnung mit Pitcher Tim Stahlmann als Schlüsselspiel ein. Einen Sieg vorausgesetzt, könnte US-Werfer Riley Barr das Ganze am Sonntag ab 13 Uhr beenden, ohne dass die A’s in ein sich unmittelbar anschließendes fünftes Spiel müssten.

Schwaben haben erst neun Mal verloren

Wie schwer die Aufgabe wird, zeigt ein Blick in die Statistik: Die Heidenheimer haben als Meister der Südstaffel und als Tabellenführer nach der erstmals gespielten Zwischenrunde 32 ihrer insgesamt 41 Spiele gewonnen. Lediglich im Mai schwächelten sie ein wenig, als sie viermal hintereinander verloren: je zwei Partien gegen die Haar Disciples (die sich im zweiten Halbfinale mit den Bonn Capitals duellieren) und die Stuttgart Reds. Die A’s verloren in der Hinrunde ihre beiden Spiele bei den Schwaben, in der Rückrunde folgte im eigenen Stadion ein Split.

Die Statistik zeigt allerdings auch auf, warum die Mainzer Chancen auf die benötigten zwei Erfolge besser stehen als während der Punktrunde: Ihre von Spielertrainer Max Boldt angeführte Offensive hat inzwischen die lange vorne liegenden Heideköpfe als gefährlichste Schlagformation der Liga abgelöst. Nicht von ungefähr hatte Boldt vor einer Woche in Heidesheim gesagt: „Wir sind kein Team, das jedes Spiel gewinnt, weil wir zu null spielen oder eine fehlerfreie Defense haben. Wir gewinnen wegen einer guten Offensive.“

 

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