Regionalliga | Gert Adolphi | 16.03.15

Das Schlusslicht wird Schlusslicht bleiben

Li Bing krank, Jonas Christmann beim Drittligateam: So hatte Tischtennis-Regionalligist FSV Mainz 05 II nicht einmal im Heimspiel gegen den Vorletzten TTC Kerpen Illingen etwas zu bestellen und ging 0:9 unter.
Verpasste gegen Thomas Becker einen fünften Satz: Juan Carlos Luperdi.
Verpasste gegen Thomas Becker einen fünften Satz: Juan Carlos Luperdi. | Archiv/Willwacher

Mainz. „Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas“, schrieb der römische Dichter Ovid. „Mögen auch die Kräfte fehlen, so ist doch der Wille zu loben.“ Das war das Motto für die Zweite Mannschaft des FSV Mainz 05 im Heimspiel der Tischtennis-Regionalliga gegen den TTC Kerpen Illingen.

Nachdem schon Spitzenspieler Li Bing krankheitsbedingt ausgefallen war, fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass Jonas Christmann, die Nummer zwei, als Ersatzmann in der Ersten Mannschaft aushelfen musste. Unter diesen Bedingungen waren die 05er im Kellerkinderduell erwartungsgemäß ohne Chance. Das Schlusslicht verlor gegen den bisherigen Vorletzten mit 0:9. Damit werden die Mainzer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr vom letzten Platz wegkommen.

Jugendspieler mit ansprechenden Leistungen

Die letzte Hoffnung, wenigstens einen Gegenpunkt zu ergattern, zerstob, als Juan Carlos Luperdi im vierten Durchgang gegen Torsten Becker vier Satzbälle vergab. Der Peruaner, der im Hinspiel gegen Becker gewonnen hatte, lag 10:8, 11:10 und 12:11 vorne, verlor aber 12:14 und verpasste damit den Entscheidungsdurchgang. Danach gelang keinem Mainzer mehr ein Satzgewinn.

Die 05er ließen sich aber nie hängen. Jeder kämpfte, als hinge von seiner Partie der Klassenverbleib ab. Auch die Ersatzleute Nils Christmann und Julian Körner, beide sind noch Jugendspieler, zeigten ansprechende Leistungen. „Wir hatten gehofft, ein oder zwei Punkte zu machen“, sagte Spielführer Christoph Sonn. „Jeder hat Vollgas gegeben. Gerade die Jungen haben ordentlich gespielt. Aber auf diesem Niveau reicht es dann doch nicht.“

 

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