2. Bundesliga Damen | Stefan Wasmer | 30.03.14 Der Trainer muss basteln Es hätte besser laufen können, doch am Ende stimmte das Ergebnis: Die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV Schott Mainz siegten wie erwartet auch in Bad Neuenahr. Vor dem Spitzenspiel gegen Montabaur gibt es allerdings weitere personelle Sorgen. Bad Neuenahr. Am Ende sprang doch wieder ein deutlicher Sieg heraus: Trotz einer durchwachsenen ersten Halbzeit gewannen die Fußballerinnen des TSV Schott Mainz in der Regionalliga Südwest mit 3:0 (1:0) beim SC 13 Bad Neuenahr II. Damit bleibt die Bilanz der Werkself vor dem möglicherweise vorentscheidenden Spitzenspiel beim 1. FFC Montabaur am kommenden Wochenende makellos.Der letzte Pass fehlteWeniger makellos war das, was die Mainzerinnen in Bad Neuenahr vor dem Pausenpfiff fabrizierten. Das Team von Mischa Lautenschläger dominierte die Partie, kam aber nicht zu klaren Torgelegenheiten. Zu oft fehlte dem TSV Schott in der Nähe des gegnerischen Tores die Präzision und der letzte Pass. „Wir waren etwas unkonzentriert“, monierte Lautenschläger. Zu allem Überfluss musste der Schott-Trainer auch verletzungsbedingt früh wechseln. Nadine Bechtel zog sich bei einem Zusammenprall eine Platzwunde zu und musste nach einer halben Stunde bereits aufgeben. „Sie musste genäht werden und wird im nächsten Spiel voraussichtlich ausfallen“, berichtete Lautenschläger. Da mit Mittelfeldspielerin Fiona Röhrig in den kommenden Wochen eine weitere Stammspielerin ausfällt, sind die Bastelkünste des 38-Jährigen gefragt.Leber trifft doppeltMehr als gewohnt lief da also für die Mainzerinnen im ersten Durchgang schief. So gelang dem normalerweise nicht mit Toren geizenden TSV Schott Mainz vor dem Seitenwechsel nur ein Treffer. In der 35. Minute bewies Chiara Loos Durchsetzungsvermögen und fand mit ihrer Flanke von der linken Seite Angreiferin Annika Leber, die zum 1:0 für die Gäste vollstreckte. Nach der Pause kam die Werkself besser aus den Startlöchern als in Hälfte eins. Leber verwertete einen Freistoß von Sarah Schmitt zum 2:0 (50.), und nur zehn Minuten später besorgte Nadine Anstatt, die für Bechtel gekommen war und das rechte Mittelfeld beackerte, mit einem Heber das 3:0 für den Tabellenführer. Auch in der Folge spielten sich gefährliche Szenen ausschließlich vor dem Kasten der Gastgeberinnen ab. Die letzte Effizienz fehlte den Mainzerinnen allerdings im Torabschluss, so dass Anstatts Tor der Schlusspunkt blieb. Alle Artikel von Fußball (Amateure)