Regionalliga | Peter H. Eisenhuth | 24.01.26 „Der nächste Sieg muss her“ Basketball-Regionalligist ASC Mainz kämpft am Samstag in Bensheim um Punkte für den Klassenverbleib. ASC-Trainer Alexander Heidbrink und seine Akteure wissen um den Ernst der Lage. | Peter H. Eisenhuth Mainz. Zu ungewöhnlicher Zeit sind die Basketballer des ASC Mainz am Samstag gefordert: Bereits um 15.45 Uhr beginnt ihr Regionalligaspiel beim VfL Bensheim. An den Voraussetzungen, unter denen sie in die Partie gehen, ändert sich allerdings nichts – außer, dass der Druck nach der jüngsten Niederlage gegen den MTV Stuttgart ein wenig zugenommen hat. „Neues Spiel, neues Glück“, sagt Alexander Heidbrink, was locker klingt, aber nicht über den Ernst der Lage hinwegtäuscht. „Wir sind uns alle im Klaren, dass der nächste Sieg her muss“, betont der Trainer angesichts der bedrohlichen Tabellensituation, in der sich der Aufsteiger befindet. Mit acht Punkten liegen die Mainzer auf dem vorletzten Rang, zwei Zähler vor dem TV Lich und punkgleich mit den Konkurrenten aus Ulm und Söflingen. Nahezu kompletter Kader Zwei Punkte voraus sind die Karlsruhe Lions 2, gegen die der ASC zudem im direkten Vergleich das Nachsehen hat. Die Bensheimer belegen mit zwölf Zählern den neunten Rang. Am vorigen Wochenende setzten sie sich in Ulm mit 83:79 durch, mit Abstand bester Werfer war der ehemalige Mainzer Julius Kraus, der zwölf seiner einundzwanzig Punkte per Dreier erzielte – bei vier Treffern von sechs Versuchen. Nach Südhessen fährt der ASC mit einem nahezu vollständigen Kader, lediglich Genís Canal Ferrer fehlt erkrankt. Wieder dabei ist der vor zwei Wochen in Karlsruhe mit einem Cut unterm Auge sowie einer Gehirnerschütterung ausgeschiedene Center Krist-Obi Fredrick. Und Nico Brauner steht dem Team ein zweites Mal zur Verfügung. Um dessen Stärken noch mehr zu nutzen, haben Heidbrink und Kotrainer Heiko Pillhofer mit ihren Leuten in einer „sehr guten Trainingswoche“ nicht nur viel an der Kommunikation gearbeitet, sondern auch neue Offensivsysteme ausprobiert, die besser zum Stil des früheren Bundesligaspielers passen. Alle Artikel von Basketball