Regionalliga | Gert Adolphi | 06.03.26

Dem Trend entgegenwirken

Tischtennis-Regionalligist FSV Mainz 05 II bietet sich in zwei Heimspielen die Chance, sich vom Relegationsplatz der Regionalliga weiter zu entfernen.
Johannes Willeke und die 05-Zweite sollten am Wochenende punkten.
Johannes Willeke und die 05-Zweite sollten am Wochenende punkten. | Bernd Eßling

Mainz. Nach nur einem Sieg aus den vier Rückrundenbegegnungen ist die Lage des FSV Mainz 05 II in der Tischtennis-Regionalliga etwas ungemütlich geworden. Lediglich drei Punkte trennen die Mannschaft noch von der auf dem Relegationsrangliegenden TSG Kaiserslautern II.

„Angesichts unserer Punktzahl finde ich das etwas krass“, verweist 05-Kapitän Kevin Eckmann auf die 11:15 Zähler. „So schlecht stehen wir gar nicht da.“ Nichtsdestotrotz gelte es, dem Trend entgegenzuwirken, die Heimspiele an diesem Wochenende, insbesondere die Partie am Sonntag (13 Uhr) gegen die TTSF Hohberg, seien sehr wichtig.

Die Gäste aus Baden-Württemberg sind mit sechs Punkten, resultierend aus einem Sieg und vier Unentschieden, Tabellenletzter und haben alle ihre bisherigen fünf Rückrundenspiele verloren. In Hohberg gewannen die Mainzer 6:4, allerdings mithilfe von Pekka Pelz und Diego Lillo. Diesmal müssen sie mit nur einer Verstärkung auskommen, lediglich Pelz ist eingeplant.

SV Niklashausen hat zugelegt

Wer aus dem Stammquartett neben ihm antritt, ist offen. Ole Kaspers, Johannes Willeke, Li Bing und Eckmann stehen bereit; wer pausiert oder nur im Doppel aufläuft, will die Mannschaft kurzfristig entscheiden. Bedenken, dass es ohne die Unterstützung eines zweiten Topmanns nicht reicht, hat der Kapitän nicht. „Das Spiel müssen wir auch so gewinnen. Wenn es nicht klappt, sind wir selbst schuld.“

Etwas anders sieht es am Samstag (18 Uhr) gegen den SV Niklashausen aus. Die Mannschaft aus dem Main-Tauber-Kreis stand zur Saisonmitte noch hinter den 05ern, führt mit 10:2 Punkten allerdings die Rückrundentabelle an. „Jetzt ist Niklashausen deutlich stärker“, sagt Eckmann.

Winterzugang Artur Bialek hat als Nummer eins erst zwei seiner zwölf Einzel verloren. „Wir hoffen, dass sie jetzt genug Punkte gesammelt haben, Kohle sparen wollen und mit einer schwächeren Aufstellung antreten“, sagt Eckmann. Sein Team, das in der Hinrunde mit 2:8 unterlegen war, sei in jedem Fall Außenseiter, nicht aber chancenlos.

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