Bundesliga | Peter H. Eisenhuth | 13.08.17 „Das macht mir Muto“ Der FSV Mainz 05 feiert auf dem Domplatz mit rund 5000 Fans. Auch René Adler, der prominenteste Neuzugang der 05er genoss die Atmosphäre auf dem Domplatz. | Eva Willwacher Locker drauf: Cheftrainer Sandro Schwarz. | Eva Willwacher Die Defensiven: Leon Balogun, Gaetan Bussmann, Daniel Brosinski... | Eva Willwacher ...und Kapitän Niko Bungert mit Sportvorstand Rouven Schröder. | Eva Willwacher Blick von der Bühne: Rund 5000 Fans feierten im Schatten des Doms. | Eva Willwacher Abdou Diallo (r.) ging diesen Weg zum ersten Mal... | Eva Willwacher ...und das Funktionsteam hat man noch nie in dieser Zusammensetzung gesehen. | Eva Willwacher Mainz. Ein gewisses Risiko war mit diesem Termin ja verbunden. Hätte der FSV Mainz 05 am Samstag sein DFB-Pokalspiel beim Lüneburger SK Hansa vergeigt, wäre das Domplatzfest des Bundesligisten am Sonntagnachmittag wahrscheinlich nicht in dieser fröhlich-optimistischen Atmosphäre abgelaufen, die fast 5000 Fans sowie die Mannschaft und ihre Verantwortlichen schufen. Gut möglich auch, dass die Profis in diesem Fall nicht mit dem Bus bis zur Bühne gebracht worden wären, sondern sich im Büßergewand zu Fuß ihren Weg hätten bahnen müssen. So aber war der 3:1-Erfolg beim Nord-Regionalligisten, der souveräner ausfiel, als es das Resultat vermittelt, durchaus angetan, die Vorfreude auf den Bundesligaauftakt gegen Hannover 96 am kommenden Samstag noch zu steigern. Entsprechend begeistert wurden Cheftrainer Sandro Schwarz und sein Team, allen voran Torwart René Adler und Publikumsliebling Pablo De Blasis, von den Fans empfangen. „Es ist ein schönes Zeichen für den Verein, dass ihr alle da seid“, rief Sportvorstand Rouven Schröder den Anhängern zu. Und Johannes Kaluza, der Vorsitzende des Klubs, stand noch ganz unter den Eindrücken des Pokalsiegs, zu dem der japanische Stürmer der 05er zwei Treffer beigesteuert hatte: „Das macht mir Muto“, kalauerte er. Den Auftakt des Festes, das bei manchem Amateurfußballvertreter angesichts des Saisonbeginns in allen Klassen von der Landesliga abwärts auf gedämpfte Begeisterung stieß, bildete die Mainzer Spaß-Combo „Se Bummtschacks“ – womit deren Frontmann Sven Hieronymus, Mitglied des neuen 05-Aufsichtsrates geschafft hat, was selbst Ex-Präsident und Freizeit-Rock’n’roller Harald Strutz während seiner fast 29-jährigen Amtszeit nie verbuchte: als Funktionär des Klubs von diesem für einen Gesangsauftritt bezahlt zu werden. „Der Aufsichtsrat hat den Auftritt von Sven Hieronymus genehmigt“, berichtete dessen Vorsitzender Detlev Höhne. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Bundesliga)