Bezirksliga | Gert Adolphi | 29.05.26 Das mit Abstand beste Spiel Erster Schritt auf dem Weg in die Landesliga: Die TuS Marienborn II gewinnt das Hinspiel beim SV Geinsheim mit 3:1 (2:0). Maximilian Rund (M.) brachte die TuS in Geinsheim in Führung. | Archiv/Eßling Geinsheim. Mit einem 3:1 (2:0)-Sieg beim SV Geinsheim hat sich die TuS Marienborn II optimale Voraussetzungen für den Aufstieg in die Landesliga geschaffen. Im Rückspiel am Sonntag (16 Uhr) reicht der TuS bereits ein Unentschieden für den Sprung nach oben. Vollzug wollte Stephan Lampert dennoch nicht vermelden. „Es ist Halbzeit“, sagte der Marienborner Trainer, „und wir führen 1:0.“ Allerdings zeigte seine Mannschaft eine Leistung, die ihn ohne große Zweifel ins Rückspiel gehen lässt. Seine Spieler, die sich in den letzten Punktspielen schwergetan hatten, hätten ein überragendes, ihr mit Abstand bestes Spiel gemacht, der Sieg sei hochverdient. „Man hat gemerkt, dass der Rucksack weg ist. Das war keine Floskel.“ Fußballerisch sei sein Team dem Gegner, der überwiegend mit langen Bällen auf Zielspieler Julian Herrmann operierte, überlegen gewesen, physisch aber seien die Geinsheimer sehr stark und stabil. Rund macht den Auftakt Müslüm Deliaslan hätte die Gäste schon nach einer Viertelstunde in Führung bringen können, doch allein vor Schlussmann Alexander Krimmel versprang ihm der Ball auf dem nicht ganz ebenen Rasen und sein Schuss landete über dem Tor. Lange auf den erste Treffer warten mussten die Mainzer aber nicht mehr. Nach einem Freistoß von Paul Kammerer verwertete Maximilian Rund den Abpraller zum 1:0. Deliaslan legte zum Pausenstand nach. Lampert hatte seinen Spielern in der Kabine noch eingeschärft, sie müssten die ersten zehn Minuten nach der Pause unbeschadet überstehen, doch „gefühlt nach zehn Sekunden“ verkürzte Moritz Brendel. „Die Jungs haben trotzdem überhaupt nicht nachgegeben“, sagte der Trainer. Deliaslan hätte den alten Abstand wiederherstellen können: Nach einem Foul an ihm selbst trat er zum Elfmeter an, sein „Panenka“ ging allerdings gründlich schief, Krimmel fing den lässigen Heber in die Mitte. Lampert konnte von der Bank nachlegen, mit der Einwechslung von Tobias Schuh und Frederik Sorg sorgte er für weitere Gefahrenherde für das Geinsheimer Tor. Schuh war es dann auch, der mit dem dritten Treffer letzte Unklarheiten zerstreute. Alle Artikel von Fußball (Amateure)