Dritte Bundesliga | Gert Adolphi | 18.02.16

An den Platten sind die Bayern Letzter

Beim Schlusslicht FC Bayern München sieht sich Tischtennis-Drittligist FSV Mainz 05 in der Siegpflicht, um noch um die vordersten Plätze kämpfen zu können.

Mainz. Nicht in der Allianz-Arena, aber immerhin an der Säbener Straße sind die Tischtennisspieler des FSV Mainz 05 am Samstag ab 18 Uhr zu Gast. In der Dritten Bundesliga treten die 05er beim FC Bayern München an. Da im Tischtennis einiges anders ist als im Fußball, sind die Bayern auch nicht Tabellenführer, sondern Schlusslicht. „Es ist ja mal schön, dass Mainz 05 gegen Bayern Favorit ist“, sagt 05-Spielführer Dennis Müller. „Die Münchner sind nicht schlecht. Wir dürfen sie nicht unterschätzen. Aber das ist eine Mannschaft, gegen die wir gewinnen sollten.“

Schon im Hinrundenspiel setzten sich die Mainzer 6:2 durch. Doch trotz des klaren Erfolgs ist Müller auch im Nachhinein nicht zufrieden mit der damaligen Leistung. „Das war noch nicht so gut“, sagt der Spielführer. „Es sollte diesmal eigentlich besser laufen. Ich war da einfach schlecht.“ Müller gab gegen Manfred Degen das einzige Einzel ab und verlor auch das Doppel mit Felipe Olivares. „Wir haben damals zum ersten Mal zusammen gespielt“, sagt der 26-Jährige. „Aber jetzt sind wir gut eingespielt, da sollten wir in der Favoritenrolle sein.“

Ein Sieg in München ist für die Mainzer Pflicht, um ihre hervorragende Ausgangsposition zu wahren. Als Tabellenvierter haben sie nur zwei Minuszähler mehr als die drei vor ihnen platzierten Mannschaften. „Es geht noch relativ viel in dieser Saison“, sagt Müller. „Wir liegen in Lauerstellung. Wir können noch sehr viele Begegnungen verlieren, aber auch gegen alle Mannschaften gewinnen. Wichtig ist, dass wir uns auf unsere Spiele konzentriereren, auf alles andere haben wir keinen Einfluss.“

 

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