Europa League | PHE | 12.12.16

33.500 Euro Strafe

Uefa bittet Mainz 05 wegen Pyro-Einsatz der Fans zur Kasse. Der Verein kündigt Sanktionen an.

Mainz. Die Zündler unter den Fans des FSV Mainz 05, die über mathematische Grundkenntnisse verfügen, werden womöglich folgende Rechnung aufmachen: Für die neun Punkte, die ihr Verein in der Gruppenphase der Europa League geholt hat, zahlte die Uefa 1.080.000 Euro. Davon bleiben noch immer 1.046.500 Euro – wenn man die 33.500 Euro abzieht, die der Klub als Strafe dafür zahlen muss, dass ein Teil der Anhänger bei den Auswärtsspielen in Anderlecht und Saint-Étienne Pyrotechnik abgebrannt hat. Immer noch ein guter Schnitt?

Die Vereinsführung betrachtet das Ganze nicht so locker, sie kündigen ein hartes Vorgehen gegen die Pyromanen an. „Die Ermittlungen zur Überführung von Verantwortlichen laufen in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden“, teilt der Klub mit. Mainz 05 werde jeden möglichen Schritt unternehmen, Verantwortliche haftbar zu machen und mit Schadensersatzforderungen persönlich in Regress zu nehmen.

„Für uns als Verein ist das eine sehr harte Strafe“, kommentiert Präsident Harald Strutz die vom europäischen Fußballverband verhängte Sanktion. „Das rücksichtslose und gesetzeswidrige Verhalten einiger weniger Chaoten zu Lasten unseres Klubs, aber auch zu Lasten aller anderen Fans im Block, verurteilen wir und werden wir auch nicht tolerieren

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