DFB-Pokal | Peter H. Eisenhuth | 22.08.26 Ernsthaft bleiben Beim brandenburgischen Dorfklub VfB Krieschow tritt der FSV Mainz 05 am Sonntag im DFB-Pokal an. Die Lausitzer hatten sich Ende Mai im Landespokal gegen Energie Cottbus durchgesetzt, 05-Stürmer Phillip Tietz hat alle Testspiele ernstgenommen, das sollte sich in Krieschow nicht ändern. | Eva Willwacher Mainz. Die Zahl der Fans, die den FSV Mainz 05 am Sonntag (15.30 Uhr) in Krieschow unterstützen werden, übertrifft die der Einwohner des Ortes etwa um das Doppelte: Rund 1000 Anhänger wollen erleben, wie der Bundesligist in der Niederlausitz seiner Favoritenrolle gerecht wird und in die zweite Runde des DFB-Pokals einzieht. Alles andere wäre gegen den Nordost-Oberligisten eine riesengroße Blamage. „Wenn wir die Aufgabe mit aller Ernsthaftigkeit angehen, werden wir weniger Probleme haben“, sagt Trainer Urs Fischer vor der Partie beim VfB Krieschow. „Wenn nicht, kann der Gegner uns das Leben verdammt schwer machen.“ Die Gastgeber hatten sich Ende Mai am „Finaltag der Amateure“ sensationell mit 2:1 bei Zweitligaaufsteiger Energie Cottbus durchgesetzt und anschließend darüber nachgedacht, ihr erstes Hauptrundenspiel im dortigen „Stadion der Freundschaft“ auszutragen. Von dieser Idee kamen sie wieder ab und erweiterten stattdessen die Zuschauerkapazität der eigenen Spielstätte dank Stahlrohrtribünen von 2000 auf 4000. „Ekliger Gegner“ Die Rahmenbedingungen erinnern also eher an ein frühes Testspiel in der Saisonvorbereitung – wenngleich mit einem deutlich stärker euphorisierten Publikum –, inhaltlich stellt Fischer seine Leute „auf einen ekligen Gegner ein“. Der VfB verteidige tief und geschlossen, nach vorne pflege er mit langen Bällen einen einfachen Fußball. Und: Gefährlich werden könne der Gegner mit Standards, insbesondere weiten Einwürfen. Außer den Verletzten Paul Nebel, Eric Martel und Silas werden auch Benedict Hollerbach, der nach auskuriertem Achillessehnenriss allerdings wieder das komplette Mannschaftstraining absolviert, sowie die spät eingestiegenen Stefan Posch und Kapitän Silvan Widmer nicht mit nach Brandenburg reisen. Anzeige Wir behandeln Ursachen statt Symptome Wir bringen Sie in Bewegung Physiotherapie und Rehabilitationssport www.physiotherapiece Alle Artikel von Fußball (Bundesliga)